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Objekt

2020 Kein Idyll

Kein Idyll

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Objekt

2003 Mädchen ohne Hände II

Mädchen ohne Hände II

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Installation

2013-03 Demenz (Zoo der sprechenden Dinge)

Zoo der sprechenden Dinge (Projekt Demenz)

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Fotografie

2013-01 Demenz (Letztes Siebtel)

Letztes Siebtel (Projekt Demenz)

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Fotografie

2013-02 Demenz (Ich bin)

Ich bin (Projekt Demenz)

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Objekt

2003 Mädchen ohne Hände I

Mädchen ohne Hände I

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Zeichnungen

2005 Mädchen ohne Hände III

Mädchen ohne Hände III

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Fotografie

2016 Händler Marokko

Portraits marokkanischer Händler + Handwerker

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Ausstellung

2013 Künstlerforum Bonn

Reise ins Dunkel

Ausstellungsbeteiligung

Künstlerforum, Bonn
2013

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Texte

2014 Nach der Natur

„Nach der Natur“
Installation / Objekt

Das Material dieser Arbeiten stammt aus der Alltags- und Konsumwelt.
Spielerisch und überzeichnend habe ich aus dem bunten Material Objekte gebaut, die mit ihrer Gekünsteltheit und Ironie auch Spaß machen sollen.
Auf jeden Fall habe ich so auch meinen eigenen Frieden mit Kitsch geschlossen.

Schon immer sind Menschen bestrebt, die sie umgebende natürliche Welt abzubilden. Das begann mit den ersten Höhlenzeichnungen und wird sicher auch in Zukunft so sein. Überall begegnen uns Motive, Formen, Ornamente, die der Natur entlehnt sind.
Allgemein zeigt sich darin – vom naturalistischen Landschaftsgemälde über florale Muster bis zu verzerrendem Kitsch und Nippes – schlicht die große Bedeutung der natürlichen Umwelt für uns Menschen.

Ich stelle aber auch die Frage nach dem Natur-Ersatz-Aspekt in diesen Vorgängen:
1. angesichts von Entfremdung und Denaturierung in unserer Zivilisation
2. angesichts der zunehmenden Bedrohung der ursprünglichen Natur, die unsere Lebensgrundlage ist.
Bis hin zu der apokalyptischen Vorstellung, dass z.B. unsere Nahrung nur noch künstlich hergestellt werden könnte und von verschwundener Artenvielfalt nur Bilder bleiben.

Was immer bleibt ist die Sehnsucht nach dem Paradies. Je entfremdeter von natürlichen Zusammenhängen wir leben, desto mehr Bedürfnis ist da nach Idealisierung und Idylle, nicht ohne den Herrschaftsgedanken über die natürliche Welt.

Charlotte Bieligk